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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 19.08.2009, 11:10 
Forumsinventar
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Beiträge: 389
Wohnort: Osterode
Also, ich hatte vorgestern Nacht, ein Wirklich Gruseliges, Erlebniss.

Wer meine Beiträge hier im Forum mit verfolgt, weiß das ich nicht viel von Spuk oder sonstigen Übersinnlichen Kram halte. Aber, dass Erlebniss gab mir doch eine ziemlich Schlaflose Nacht...

Es ist Punkt 22:15 Uhr, als es Passierte: Mein Freund fasst die Klinke der Tür zum Flur an. Mit einem mal gab es einen Relativ lauten Knall - dadurch, dass es Dunkel war im Zimmer und nur der Fernseher Lief, dachte ich dass die Katzen ( die sich zu dem zeitpunkt draußen auf dem Flur aufgehalten haben ) mal wieder irgendwie etwas herrunter geschmissen hatten - Mein Freund betätigte den Lichtschalter, und da Lag er auf dem Boden! MEIN Pferdekopf - Ausgegraben aus dem Schutthaufen des Haupthauses. Diesen Holzkopf verwahre ich in einer Box, in der er Hochkannt steht - So dass es eigentlich unmöglich ist, dass er dort herraus fällt. Aber es ist doch Tatsächlich Passiert, wie auch immer. Die Box steht auf meinem Bücher regal und hat sich keinen Zentimeter bewegt.

Halte davon jeder das was er möchte - Ich fands Gruselig. Wenn ein solcher Vorfall nocheinmal vorkommt, bringe ich das Ding wieder zurück. Ich glaub es will wieder nachhause. Wie singen es Metallica? "Welcome Home, Sanitarium..."

Aber, Endlich ist mir auch mal was Gruseliges Passiert :freu:

Liebe Grüße,
Pavor Nocturnus

ps. Anbei Fotos vom Tatort...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 19.08.2009, 11:41 
Administrator
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Registriert: 08.01.2007, 12:01
Beiträge: 315
Wohnort: Goslar
Sei froh, dass du nur den Pferdekopf hast - nicht auszudenken, was bei anderen Devotionalien, insbesondere aus der Küche, alles passieren könnte...

Ich wusste gar nicht, dass du so einen hübschen Pferdekopf gefunden hast. Und das ist auch das Rad vom Kinderwagen aus dem Sanatorium, was oben auf dem Regal daneben liegt, richtig? Nette Sammlerstücke.

Ich möchte zu den Phänomenen noch was ergänzen: als ich am 28. September 2006 abends die allerste Version dieser Website vollständig auf den Webserver hochgeladen habe, sind in meiner Wohnung fast zeitgleich, d.h. mit einem Abstand weniger Minuten, zwei alte Pendeluhren stehen geblieben. Dass diese Uhrwerke, die ständig aufgezogen werden müssen, das gelegentlich tun, ist völlig normal, aber normalerweise laufen sie mindestens 8 Tage. Und bei einem solchen Zeitraum ist es schon ein sehr interessanter Zufall, dass beide Uhren ausgerechnet in diesem Moment einfach anhalten. Erst recht, wenn sie nach dem erneuten Anstoßen des Pendels normal weiterlaufen, also gar nicht neu aufgezogen werden mussten ...

:gruebel:

Seit dem ist aber nix mehr passiert, trotz LVA-Teller im Schrank.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 19.08.2009, 12:11 
Forumsinventar
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Beiträge: 389
Wohnort: Osterode
Steve hat geschrieben:
Ich wusste gar nicht, dass du so einen hübschen Pferdekopf gefunden hast.


Ohja, Hübsch nachdem ich den Dreck runtergekratzt habe. Wie schon gesagt, aus den Tiefen des Schutthaufens Gezogen...

Steve hat geschrieben:
Und das ist auch das Rad vom Kinderwagen aus dem Sanatorium, was oben auf dem Regal daneben liegt, richtig?


Ja, genau, dass ist das Rad vom Kinderwagen. Hab ich daneben gelegt - damit das Pferdchen sich nicht so ganz Alleine fühlt :D :wink:.

Das mit den Uhren ist auch echt Heftig. Ich hab da mal so eine Reportage gesehen, dass alte Uhren ab und an stehen bleiben, wenn jemand aus dem nahen Familienkreis verstorben ist...

Gruselig...

Liebe Grüße,
Pavor Nocturnus


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 23.08.2009, 19:47 
Forumsinventar
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Beiträge: 114
Wohnort: Hahausen ^__^" wo denn sonst?
Moin Moin,

Was euch da passiert ist, find ich irgendwie sehr Interessant.
Da füht man sich oftmals mit seinem erlebten nicht mehr ganz so alleine.
Ich hoffe nur das niemanden das teil uffe Füße gefallen ist. Das sieht nach Schmerzen aus!

MFG Kira


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 29.08.2009, 11:10 
Forumsinventar
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Registriert: 23.11.2007, 19:59
Beiträge: 389
Wohnort: Osterode
Kira-Luzifer hat geschrieben:
Das sieht nach Schmerzen aus!


Also, so wie das die Nacht geknallt hat, hätte das Wirklich ziemlich weh getan. :) Aber es ist gott sei dank, auf dem Fußboden gelandet, so dass sich niemand was gebrochen hat.

Liebe grüße,
Pavor Nocturnus


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 22.08.2010, 03:47 
Neuling
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Beiträge: 6
Wohnort: Berlin
Donnerstag 19.08.2010

Am letztem Donnerstag, dem letzten Tag meines dreitägigen Harz-Kurzurlaubs zusammen mit meiner Freundin, hatten wir beschlossen auf den Königsberg zu fahren und das Sanatorium anzusehen. Eigentlich wollte ich den Elfenstein sehen, aber den habe ich mir für das nächste Mal aufgehoben.

Ich hatte meine Spiegelreflex-Kamera dabei, und da wir bis Abends wieder in Berlin sein wollten, hatten wir uns für einen kurzen Besuch im Sanatorium entschieden. Meine Freundin ist schon vorher dort gewesen. Ich jedoch hatte bis zu diesem Tag vom Sanatorium weder etwas gehört, gesehen noch gelesen. Ich ging also völlig unvoreingenommen in dieses Erlebnis.

Goslar, Steinberg, dann mit dem Auto am Spielplatz vorbei. Dann hieß es "Anlieger frei". Ja, wir hatten ein Anliegen, und sind weitergefahren. Als der Weg nach links abging, hatten wir kurz gehalten. Wolang nun. Wir entschieden uns für geradeaus. Weiter, rechts kam dann ein Haus/Hof, wir überholten zwei Jogger, dann eine Schranke. Der Weg gerade zu war gesperrt. Links führten zwei Wege auf einen Parkplatz an dem einige Baumstämme lagen. Dort standen auch zwei Autos und etwas weiter entfernt auf der Wiese stand eine Bank, auf der zwei Leute saßen. Nichts auffälliges. Alles ganz normal. Von Gebäuden jedoch nichts zu sehen.

Per Handy schaute ich mir dann die Karte der Gegend an und sah, etwas weiter westlich, den markierten Bereich mit Zufahrt "Königsberg". Das mußte es sein. Meine Freundin war einige Jahre schon nicht dort gewesen, und hatte den Weg direkt nicht mehr im in Erinnerung. Gut. Wir hatten es nun also.

Wir fuhren die Strecke zurück und bogen dann nach rechts in den Zufahrtsweg zum Sanatorium ab. Die Straße war merkwürdig schmal und verwildert. "Da ist es", sagte meine Freundin, und dann sah ich das Tor und mich überkam eine süße Vorfreude.

Wir parkten direkt vor dem Tor. Zur rechten das verrammelte Haus, dass wir jedoch zuerst nicht weiter beachtete. Ich nahm meine Kamera, und wir stiegen durch das Loch im Zaun links neben dem Tor auf das Gelände. Ich war erstaunt, dass das Gelände so einfach zugänglich ist.
Erst fiel mein Blick kurz auf die Garage, die offen stand und leer war. Dann hingen hier und da diese Gelben Schildchen "Erhaltet das Sanatorium Königsberg". Dann ist mir rechts am Wegrand eine Lampe aufgefallen, dann kam die Weggabelung.

Weil man rechts bereits die "Liegehalle" sehen konnte, haben wir uns für diesen Weg entschieden. Da war sie. Wunderbar. Wir gingen hinein und wir ließen dieses Gebäude erstmal auf uns wirken. Wir überlegten, was das wohl für eine Gebäude war, und schätzten, das es vielleicht eine Art Aufenthaltsraum sei. Damit lagen wir, wie sich rausstellte, gar nicht so schlecht. Ich wunderte mich jedoch, warum die Fensterfront scheinbar zur falschen Seite lag...(...)

Wir gingen zum anderen Ende durch. Ich machte ein Foto mit dem Blick zurück, dann verließe wir die "Liegehalle".

Foto: Liegehalle
Bild

Das nächste Gebäude (Haus 1) lag vor und, links dahinter weitere. Da wir im nächsten Gebäude erst keine Tür sahen, vermuteten wir den Eingang auf der Rückseite. Wir gingen links am Haus entlang, vorbei an einem seltsamen silbrigen Holzhaufen (Rechts) und einer Art Rutsche (links) auf einem dachartigen Holzaufbau. Dann gingen wir nach rechts, zwischen den beiden Häusern entlang in einem Bogen auf die Rückseite des Hauses zu. Dort war der Eingang. Ein kleiner Pfad, gesäumt von Brennisseln, führte die paar Meter dorthin. Dort lagen auch die Reste des roten Kinderwagens, den ich später auf vielen Fotos wiederfand, die ich im Internet gesehen habe.

Wir betraten das Haus. Gleich links führte eine Treppe in den ersten Stock. Wir schauten uns jedoch erst die Zimmer an, die nach Rechts abgingen. Bunte Kindertapeten, blau, gelb...und an einer Wand auf einer unbestrichenen Raufasertapete mit Stift geschriebene Verweigungen mit einem Datum aus "1974". Vielleicht hatten es die Maler hinterlassen, die damals die Zimmer für das Kinderheim zurecht malerten?
Aus den ersten zwei Zimmern, die miteinander verbunden waren, sind wir wieder raus, weiter den Flur entlang. Links war ein WC. Dort stand die Tür mit der blauen Aufschrift "Stiller Ort". Sie hing nichtmehr in den Angeln.

Die weiteren Räume zur rechten waren voller Schutt, weil die Decke runtergebrochen ist. Im Raum am Ende des Flures konnte man von der Tür aus hochschauen auf die Fensterfront im ersten Stock. Dort hängen unter dem löchrigen Dach und den drei Fenstern die drei Heizkörper an der Wand. Ich fand den Anblick sehr schön.

Foto: Hängende Heizungen in Haus 1
http://www.pictureupload.de/originals/p ... 8514_n.jpg

Der letzte Raum links war vermutlich ein Raum mit vielen Waschnbecken zum Zähneputzen und so. Dort hängen zwar keine Waschbecken mehr an den Wänden, aber so kleine Regale. Ich glaube der Raum war auch gefliest in hellblau.

Wir sind wieder den Flur zurück Richtung Ausgang. Jetzt hatte man einen schönen Blick auf die Treppe.

Foto: Flur & Treppe in Haus 1
http://www.pictureupload.de/originals/p ... 8794_n.jpg

Ich wollte noch einen Blick in die erste Etage werfen. Wir haben kurz geprüft, ob die Treppe noch stabil ist, dann bin ich vorsichtig hinauf. Meine Freundin blieb auf halber Höhe stehen. Wir wußten nicht wie stabil die Decke ist; Sicher ist sicher.
Ich ging also im ersten Stock langsam rechts an der Wand den Flur entlang. Rechts kam das erste Zimmer, und ich warf nur einen flüchtigen Blick hinein, dann kam das zweite, auch dort nur ein kurzer Augenschein.

Dann knallte eine Tür. Sofort schaute ich nach vorn, und ich sah noch die Tür in Bewegung, sie knarrte etwas und stand dann wieder still. Es war die Tür des Raumes, der im ersten Stock über dem vermeintlichen Waschraum lag. Ich hatte mich schon etwas erschrocken. Und auch ohne die Vorkenntnis über "Sanatorium Schauergeschichten" war mir nun etwas mulmig. Ich wollte nicht weiter, und ging langsam den Flur zurück. Als ich die Treppe erreichte brach im hinteren Teil des Hauses, wo das Dach schon durch ist, wohl etwas ab und fiel geräuschvoll hinab auf den Schutthaufen.

Schrecksekunde. Dann ging ich die Treppe hinab, bemerkte noch den farbenfrohen Pfeiler des nicht mehr vorhandenen Treppengelenders, und gemeinsam verließen wir das Haus.

Beim nächsten Gebäude (Haus 2) gingen wir erst rechts entlang (Seite zum See). Einige tragende Wände sahen nicht mehr wirklich stabil aus. Wir gingen wieder zurück, und liefen auf einer Art Einfahrt oder Straße dann an der anderen Seite von Haus 2 entlang. Irgendwann kam rechts im Haus eine Garage oder eine Art KFZ-Werkstadt. Davor lagen Ziegeln vom Dach auf dem Boden, über der Einfahrt ein Grafittispruch. Dort sind wir kurz hineingegangen. Links hinten stand eine Art Sitzbank. Davor eine Art Feuerschale aus Schrott.

Der Weg zum nächsten Gebäude (Haus 3) war versperrt. Eine Birke lag auf voller Breite auf dem Weg. Wir entdeckten die Treppe gegenüber mit den erstaunlich niedrigen Geländern, und gingen dort hinauf. Nach oben hin war die Treppe zugewuchert. Wir stiegen über das Geländer nach rechts und umliefen die Birke, um uns das Haus 3 von der Rückseite anzusehen. Dort stand ein gelber Mülleimer neben dem Haus, die Reste einer C64 Tastatur lagen dort, wir stiegen über eine Tür hinweg und beim Blick in eines der Fenster fand ich wohl alte Sicherungskästen mit den zwei Frauen-Zeichnungen.

"Sicherungskästen" und Zeichnungen in Haus 3
http://www.pictureupload.de/originals/p ... 2254_n.jpg

Am Ende des Hauses konnte man noch um die Ecke in einem Raum reinsehen, aber weiter ging es dort nicht und wir fanden nichts besonderes. In das Haus sind wir nicht hineingegangen.

Also sind wir wieder zurück. Die Zufahrt neben der Treppe führte etwas Bergauf. Rechts von uns lag der Turm, gerade zu der Schornstein und Backsteingemäuer. Dahinter türmte sich der Schutthaufen vom alten Hauptgebäude auf. Vermutlich waren der Kamin und das Gemäuer mit den Aperaturen darin der alte Generatorraum zur Stromerzeugung und/oder Heizungsanlage.

Als meine Freundin das letzte mal dort war, hatte sie das das Hauptgebäude noch gesehen. Das war vor dem zweiten Brand. Was ich zu sehen bekam, war eben nur dieser Schutthaufen. Einige Heizungsrohre ragen an einer Backsteinsäule noch in die Höhe. Eine alte Metallstreppe hängt schräg an einer Wand des Generatorraumes. Die Balken sind verbrannt, aber es riecht nicht nach Feuer, und mitten im Schrott auf Balken, Fensterrahmen, Türen und Backsteinen steht ein beiges Telefon mit Wählschreibe.

Als ich kurz über den Schrotthaufen in eines der Zimmer im noch stehenden Gemäuer steige, glaubt meine Freundin aus Richtung Haus 2/3 etwas zu hören. Ich bekomme mit wie sie mehrere Male dorthin blickt. Ich selbst habe jedoch nichts gehört und sie hat nichts gesehen.

Dann gehen wir wieder zurück, und besteigen den kleinen Hügel, auf dem der Wasserturm steht. Wir schauen hinein, sehen die Treppe. Meine Freundin will rauf, aber mir ist das zu unsicher. Wer weiß wie stabil der noch ist. Der Zustand der anderen Gebäude machte mich da etwas stutzig. Es blieb beim Blick nach oben, wir sind nicht hinaufgestiegen.

Weiter zurück. Vorbei an der Treppe, an Haus 2, Haus 1, rechts die Rutsche, dann der Brunnen, links die "Liegehalle". Wir kommen zu der Weggabelung, an der wir vorhin, vom Tor kommend, nach rechts abgebogen waren. Nun wollte ich auch noch den linken Weg sehen.

Nach etwa 50 Metern lagen Bäume auf dem Weg. An den kamen wir rechts durchs Gestrüpp vorbei. Es sah so aus, als wären die mit Absicht dort gefällt worden, um den Weg zu versperren. Wobei ich nicht geschaut habe, ob sie tatsächlich gefällt wurden. Sah aber nicht natürlich aus.

An den Bäumen vorbei kamen wir von der anderen Seite nochmal an den Schuttberg vom Haupthaus heran. An einigen Stellen konnte man dort noch in den Keller sehen. Etwas weiter geradeaus lag im Wald noch eine kleine Hütte. Sah aus wie ein Gartenhaus für Gärtnerzubehör. Wir haben es uns nicht weiter angesehen.

Auf dem Weg zurück haben wir uns dann noch das Haus vorne am Tor angesehen. Wir sind vom Weg über eine Treppe aus Steinplatten zum Eingang gestiegen. Dabei haben wir ein verträumtes Eichhörnchen erschreckt, das direkt am Haus auf einem Ast saß. Mit viel Geschimpfe ist es dann oben in den Bäumen verschwunden.

Die Eingangstür war verrammelt, ebenso alle Fenster. Im Vergleich zu den anderen Gebäuden schon ehr ungewöhnlich. Wir gingen noch am Haus vorbei und haben es uns von der Rückseite angesehen. Auch dort waren alle Fenster dicht.Dann sind wir zurück zum Tor. Wir haben uns ins Auto gesetzt, haben gewendet und sind langsam die Straße zurück. Seltsame Geräusche unter dem Fahrersitz. Ein Stockhatte such im linken Vorderrad verfangen und schliff auf dem Boden und klopfte von unten an das Auto. Ich zog den Stock heraus, indem ich mich draufstelle und meine Freundin rückwärts fuhr. Dann verlassen wir den Königberg und beginnen unsere Heimfahrt nach Berlin.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 22.08.2010, 20:41 
Forumsinventar
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Moin,

Als, ich bezeichne mich mal als - KöSan Kennerin - musste ich bei deinem Bericht echt mega Schmunzeln. Für mich persönlich, und für andere die das KöSan so kennen wie ich es kenne, wird es sicher auch echt Wiedersprüchlich sein.

liom hat geschrieben:
Die weiteren Räume zur rechten waren voller Schutt, weil die Decke runtergebrochen ist.


Du schreibst vom Erker-Haus. Dieses Haus befindet sich in den letzten Zügen, es ist echt schon Gefährlich nur im Erdgeschoss zu laufen, da dauernd teile von den Decken bröseln.

liom hat geschrieben:
Ich wollte noch einen Blick in die erste Etage werfen. Wir haben kurz geprüft, ob die Treppe noch stabil ist, dann bin ich vorsichtig hinauf. Meine Freundin blieb auf halber Höhe stehen.


Sorry, wenn ich das so sage. Aber zu zweit auf der Treppe - In dem Haus? Am besten ihr nehm das nächste mal nen Statiker mit. Oder schaut euch die Treppe vorher von unten an.

liom hat geschrieben:
Ich ging also im ersten Stock langsam rechts an der Wand den Flur entlang.


Jetzt, nocheinmal Sorry - Absolut, Lebensmüde denn:
liom hat geschrieben:
Die weiteren Räume zur rechten waren voller Schutt, weil die Decke runtergebrochen ist.


liom hat geschrieben:
[...]und besteigen den kleinen Hügel, auf dem der Wasserturm steht. Wir schauen hinein, sehen die Treppe. Meine Freundin will rauf, aber mir ist das zu unsicher. Wer weiß wie stabil der noch ist.


DAS ist die Sicherste Treppe, die ihr auf dem Gesamten Gelände finden konntet, und die seit ihr nicht hoch?

:klatsch:

Ist nicht böse gemeint, ich weiß, ihr kanntet das Sanatorium jetzt nicht so gut ;) Aber, schöne fotos sind dabei!

lg
aspchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 23.08.2010, 09:55 
Neuling
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Zitat:
Sorry, wenn ich das so sage. Aber zu zweit auf der Treppe - In dem Haus? Am besten ihr nehm das nächste mal nen Statiker mit. Oder schaut euch die Treppe vorher von unten an.

Nun, also meine Erfahrung mit Ruinen sagt mir, dass Zwischendecken/böden meistens nur da runterbrechen, wo drüber das Dach kaputt ist und es quasi reinregnet. Da haben wir natürlich schon etwas drauf geachtet. Wir sind ja auch nicht durch den Schutt gekrabbelt, wo jederzeit was runterkommen kann.

Aber ich finde es interessant, dass ich hier von abenteuerlichsten Erlebnissen lese, und aspchen unser relativ zaghaftes Erkunden schon als
Zitat:
Absolut, Lebensmüde
bezeichnet. Demnach sind wir das wohl alle, mehr oder weniger? :D

Ruinen sind nicht gefahrenfrei, das wissen wir. Diese Schönheit hat ihren Preis. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 23.08.2010, 19:50 
Forumsinventar
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Registriert: 23.11.2007, 19:59
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Wohnort: Osterode
liom hat geschrieben:
Zwischendecken/böden meistens nur da runterbrechen, wo drüber das Dach kaputt ist und es quasi reinregnet.


Dem ist aber nicht immer so... Ich bin jetzt schon ne Lange Zeit am Urbexen und habe genug Locations gesehen ;) Grad heute, hatte ich wieder so einen Fall.

liom hat geschrieben:
Aber ich finde es interessant, dass ich hier von abenteuerlichsten Erlebnissen lese...


Also in die zweite Etage vom Erkerhaus ist seit dem "Unfall" niemand mehr gegangen. Hast du dieses Menschengroße Loch gesehen? An der Stelle wo das Dach ausnahmsweise nicht kapputt ist, sondern einfach der Tragende Balken durchgefault war?

Aber wo ist hier was Abenteuerliches? Habe ich irgendetwas überlesen? Oder habe ich diesen bericht vielleicht selber geschrieben? :( Ich bin nämlich weder zaghaft noch irgendetwas anderes. Das nennt sich eher Respekt ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 24.08.2010, 10:07 
Neuling
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Registriert: 21.08.2010, 20:17
Beiträge: 6
Wohnort: Berlin
oh, welcher unfall? ich habe ein seltsames loch gesehen, sehr weit hinten im flur auf der linken seite...
und, okay, ich versprechs, ich geh nie wieder dort in die erste etage hoch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 29.08.2010, 18:19 
Neuling

Registriert: 29.08.2010, 17:14
Beiträge: 2
Hey, ich war am 28. sehr spät abends / nachts dort.
Mit 4 Leute ( 2Mädchen, 2Jungs ) dort hochfuhren & Radio hörten haben wir uns das erste Mal heftig erschrocken.
Auf dem Weg 'Anlieger frei' kam während der Musik aufeinmal Kinderlachen im Radio. Wir haben uns tierisch erschrocken, haben uns auch unwohl / beobachtet gefühlt. Ich hatte dauernt das Gefühl, dass etwas an meinem Fenster steht, da wir nur in Schrittgeschwindigkeit den schmalen Weg entlang fuhren konnten & deshal auch das Auto vorsichtshalber abschlossen. ;)
Als wir dann das Tor sahen, war dies weit geöffnet.
Kurz vorher waren die Jungs alleine dort oben und da war grade ein neues Schloss vor dem Tor gewesen, dass es eigentlich verschlossen hatte,.
Meine Freundin und ich hatten mega Panik und konnten die Kerle überreden nicht aususteigen, sondern zu wenden & zurück zu fahren, da wir einen Schatten von einem Mann mit Zylinder gemeint gesehen zu haben. Kurz nachdem wir links auf die etwas bessere Straße abgebogen waren, kam uns ein silberner Jeep entgegen mit Fernlicht. Ganz vorsichtig versuchten wir an einer etwas breiteren Stelle aneinander vorbei zu fahren ( war garnicht so einfach, da eigentlich nur ein Auto da lang passt ) , als wir in den Wagen sahen saß dort nur EIN MANN mit einem ZYLINDER! - wie krank ist das denn? Total böse hatte er angestarrt & schien aufgrund seinenbenarbten Gesichtes etwas älter zu sein. Wir mega die Panik und fahren so schnell wie möglich weg. Dann als wir auf Höhe der Villa die dort liegt waren fuhr ein Jeep hinterher - keine Ahnung ob's der gleiche war - wir haben uns aber mega erschrocken. Schnell wieder Richtung Oker und dann passierte es. Der Jeep war wieder da & als dieser verschwand kam einer entgegen. Schon seltsam wie innerhalb weniger Minuten so viele Jeeps an uns vorbei fuhren.


Die Sache mit den abgeknickten Ästen & Bäumen kann ich bestätigen, es sah aus als hätte man mit einer Axt die Bäume versucht zu fällen um die Straße zu blockieren.

Alles in Allem ein sehr gruseliger Abend.
Nachdem wir heute die 'Gruselgeschichten' dazu gelesen haben wollen wir uns das nochmal am Tag angucken & heraus finden, was passiert ist + wer dieser Mann war.
Wir freuen uns über Antworten & Informationen!

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 29.08.2010, 20:07 
Administrator
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Beiträge: 315
Wohnort: Goslar
Soso... :roll:

In der Tat herrscht auf dem Gelände eine etwas schauerliche Stimmung, insbesonders nachts, aber schon auf dem Weg dorthin kalte Füße zu bekommen, ist schon bemerkenswert. Ihr - ich zitiere - "2 Mädchen, 2 Jungs" (eine Formulierung, die eventuell Rückschlüsse auf das Alter zulässt) habt eine etwas zu lebendige Phantasie. Irgendwie beneide ich euch sogar darum...

Einfach noch mal bei Tageslicht hoch, dann ist es ein völlig normaler Spaziergang.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 30.08.2010, 08:35 
Neuling

Registriert: 29.08.2010, 17:14
Beiträge: 2
Danke, ja wir Mädchen sind 16 - die Jungs 19.
Aber das Auto mit dem Fahrer haben wir uns nicht eingebildet, ist schwer möglich. ;)
Und dieser Mann hat mir die meiste Angst gemacht :D
Meint ihr, dass ist der Opa von dem alle sprechen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 30.08.2010, 15:02 
Administrator
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Registriert: 08.01.2007, 12:01
Beiträge: 315
Wohnort: Goslar
So, räumen wir mal wieder etwas auf. Ihr wollt Antworten und Informationen, dann lasst uns ein wenig diskutieren.

Zitat:
... da wir einen Schatten von einem Mann mit Zylinder gemeint gesehen zu haben.


Ja, nachvollziehbar. Im Dickicht des Waldes bei Nacht sind ja auch alle Zylinderhutträger grau. Oder waren's die Katzen? Ich bring' sowas manchmal durcheinander...

Zitat:
Kurz nachdem wir links auf die etwas bessere Straße abgebogen waren, ...


Von der Zufahrt zum Sanatoriums-Gelände aus links auf die bessere Straße? Dann wärt' ihr ja den Steinberg weiter hinauf gefahren.

Zitat:
Total böse hatte er angestarrt & schien aufgrund seinenbenarbten Gesichtes etwas älter zu sein. Wir mega die Panik und fahren so schnell wie möglich weg.


Das müsst ihr aber noch mal näher erläutern: ihr fahrt NACHTS aneinander vorbei und könnt bei dem Mann die Narben im Gesicht erkennen? Volle Innenraumbeleuchtung angehabt, wa?

lisa&laura hat geschrieben:
Und dieser Mann hat mir die meiste Angst gemacht :D
Meint ihr, dass ist der Opa von dem alle sprechen?


Natürlich! Der nette Mann, der für über zwei Jahren nach Kupferresten gesucht hat, fährt heute immer noch jede Nacht hoch, um nach dem Rechten zu schauen...

Zitat:
Aber das Auto mit dem Fahrer haben wir uns nicht eingebildet, ist schwer möglich.


Was ich nicht ganz verstehe: eure Generation (meine Güte - dass ICH das sage... ich werde tatsächlich alt...) hält doch grundsätzlich alles per Handy-Video oder -Foto fest. Wenn ihr dem Jeep so häufig begegnet seit, warum hat dann niemand einfach mal auf den Auslöser geklickt? Wenn mir etwas derart mysteriös vorkommt, würde ich es doch festhalten wollen.

Zitat:
Die Sache mit den abgeknickten Ästen & Bäumen kann ich bestätigen, es sah aus als hätte man mit einer Axt die Bäume versucht zu fällen um die Straße zu blockieren.


Entweder war das die Feuerwehr mit ihren breiten Fahrzeugen im vergangenen Jahr - oder das Spike'sche Konsortium. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Der "Persönliche-Erlebnisse"-Thread
BeitragVerfasst: 14.09.2010, 00:26 
Eintagsfliege

Registriert: 23.06.2010, 22:12
Beiträge: 1
Zur Geschichte von "lisa&laura" und allen anderen: Mann oh Mann, können Mädchen manchmal naiv sein. Da haben die "Jungs" echt gut Theater gespielt. Ganz ehrlich, Leute! Ich schaue super gerne gruselige Filme und auch Horror und Thriller. Und als ich diese ganzen Beiträge hier gelesen habe, habe ich ein bißchen daran geglaubt, dass es dort oben oder auch irgendwo anders spukt.

Aber leider muss ich euch die Illusionen nehmen. Ich war nun schon tagüber öfters und etliche Male nachts "im" Königsberg Sanatorium und es ist absolut NIE etwas unheimliches passiert. Und wir sind vom Parkplatz aus zu Fuß hingegangen. Ich habe auch am Tage dort schon "Vögel singen" hören, was ja angeblich nicht der Fall sein soll. Selbst mein Hund hat sich völlig normal verhalten, schöner Spaziergang halt. :-)

Ich habe nur vom jmd. aus erster Hand gehört, der dort damals zu "Lebzeiten des Sanatoriums" als Dachdecker gearbeitet hat, dass man Kinder hat schreien hören, aber die Kinder waren halt leider "behindert oder schwer behindert". Von jmd. anderem habe ich erfahren, dass eine Nachtschwester damals einen "Waffenschein o. ä." beantragt hat, aber das hätte ich wohl damals auch getan als Frau allein dort oben!

Ich glaube absolut nicht daran, dass es da oben spukt! Und wer es glaubt, ist selber schuld! ;-)


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