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 Betreff des Beitrags: Kinder auf das Krankenbett fixiert
BeitragVerfasst: 08.01.2007, 21:56 
Gelegenheitsschreiber

Registriert: 08.01.2007, 16:36
Beiträge: 11
Wohnort: Langelsheim
Also meine Mutter hat seit 81 also die letzten Jahre auf dem Königsberg gearbeitet und mir erzählt dass an den gerüchten, dass ein Arzt kinder die aufmucken, nicht einfach aufs bett gefesselt und tuhig gesprizt hat. Also erstmal hat zu ihrer Zeit dort gar kein Arzt mehr gearbeitet. wer Krank war, musste zu einem Örtlichen Arzt in Goslar. Zum anderen, war es ganz normal, dass Kinder die spastische anfälle bekamen, auf ein bett fixiert werden mussten, damit sie andere nicht in gefaht bringen. und sie bekamen dann dort leicht beruhigende und krampflösende Mittel gesprizt. Das wird heute immernoch gemacht und ist anders nicht zu handhaben wenn man niemanden mehr gefährden möchte.

Es gab dort allerdings einen Jungen, der wohl immer recht lieb war aber er hatte auch anfälle und zwar so heftig, dass er teilweise einrichtung zerlegte und man nur noch laufen konnte wenn er einen bekam. dieses kind musste in einen Raum, der komplett lehr war. dort hing eine lange Stange von der decke, an der eine Ledervorrichtung befestigt war, in die dem kind umgelegt wurde und durch diese Stange, hatte das kind 2m spielraum und konnte so keinem was anhaben. es dauerte oft stunden bis er sich abgeregt hat aber meine mutter hat auch gesagt, dass er danach wieder bei ihr auf dem Scoss saß und am daumen genucklt hat und der liebste Junge der Welt war. Bei solchen fällen ist es aber reiner schutz wenn man Kinder fixiert um das Angreifen auf andere zu verhindern.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.01.2007, 13:21 
Stammgast
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Registriert: 20.01.2007, 00:28
Beiträge: 92
Wohnort: Goslar
Hallo,
ich hab mich vorhin mit meinem Kumpel über das Sanatorium unterhalten! Er war in seiner Schulzeit in einer Art AG, die das Sanatorium besucht haben!
Nach seinem ersten Besuch ist er nicht wieder mitgegangen und meinte das er den Geruch von dort immer noch in der Nase hat! Es hat dort seiner Aussage nach, sehr doll nach Urin und Kot gestunken! Einige Kinder waren an Rollstühle fixiert und haben vor sich hingestarrt! Im ganzen waren die Lebensverhältnisse Menschenunwürdig! Die Kinder wurden wie Tiere gehalten und auch so behandelt! Wie gesagt, ich kann nur das wieder geben was mir erzählt wurde, aber ich habe keinen Zweifel an seinen Aussagen!
Gruß FaXe


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinder auf das Krankenbett fixiert
BeitragVerfasst: 18.03.2007, 17:17 
Neuling

Registriert: 20.01.2007, 13:54
Beiträge: 3
Wohnort: Goslar
Water-PhoeniX hat geschrieben:
Also meine Mutter hat seit 81 also die letzten Jahre auf dem Königsberg gearbeitet und mir erzählt dass an den gerüchten, dass ein Arzt kinder die aufmucken, nicht einfach aufs bett gefesselt und tuhig gesprizt hat. Also erstmal hat zu ihrer Zeit dort gar kein Arzt mehr gearbeitet. wer Krank war, musste zu einem Örtlichen Arzt in Goslar. Zum anderen, war es ganz normal, dass Kinder die spastische anfälle bekamen, auf ein bett fixiert werden mussten, damit sie andere nicht in gefaht bringen. und sie bekamen dann dort leicht beruhigende und krampflösende Mittel gesprizt. Das wird heute immernoch gemacht und ist anders nicht zu handhaben wenn man niemanden mehr gefährden möchte.

Hallo Water-Phoenix,
ich glaube Dir nicht, dass Deine Mutter dir diese Dinge erzählt hat, weil ich weiß , dass sie vom Fach ist nämlich : es gibt keine spastischen Anfälle, eine Spastik ist immer vorhanden , es gibt epileptische Anfälle und Epileptiker nehmen niemals irgentwelche Zimmereinrichtungen auseinander.Es stimmt, dass 'Epileptiker bei einem Anfall Neuroleptika bekommen aber nicht gespritzt sonder als Rectiole verabreicht, da die Wirkung über den Darm am schnellsten einsetzt. Epileptiker müssen nicht fixiert werden, wurden auch nicht fixiert im Königsberg - Sanatorium, sondern festgehalten und nicht zum Schutz anderer sondern zu ihrem eigenen Schutz. Es gab auch diesen Raum nicht , in dem sich diese Kinder gefesselt wieder beruhigen konnten.

Weiß Deine Mutter eigentlich , dass Du Dich mit diesen Schwachsinns- Beiträgen hier beteiligst ???? Du solltest vielleicht in der Probsteiburg ein Praktikum machen , dort könntest Du eineiges über den Umgang mit behinderten Menschen lernen.
Gruß Alleswirdgut


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinder auf das Krankenbett fixiert
BeitragVerfasst: 19.03.2007, 16:58 
Administrator
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Registriert: 08.01.2007, 12:01
Beiträge: 315
Wohnort: Goslar
alleswirdgut hat geschrieben:
Weiß Deine Mutter eigentlich , dass Du Dich mit diesen Schwachsinns- Beiträgen hier beteiligst ???? Du solltest vielleicht in der Probsteiburg ein Praktikum machen , dort könntest Du eineiges über den Umgang mit behinderten Menschen lernen.

Bei allem Respekt: "Schwachsinns-Beiträge" kratzt knapp an der Beleidigung vorbei! Für einen Laien ist etwas durchaus vertretbar, die Unterschiede zwischen Epilepsie und Spastik durcheinander zu schmeißen, erst recht, wenn man es ohne Fachausbildung von Dritter Seite her weitergibt. Wie bereits in einem anderen Thread vermerkt: bitte erzählt doch einfach etwas von deinen eigenen Erfahrungen während der Kinderheim-Zeit, stelle es auf diese Weise richtig und trage damit im positiven Sinne etwas zu unseren Forschungen bei.

Vergiss nicht: je heftiger die Reaktionen auf angebliche Verleumdungen, desto größer wird die Vermutung, dass tatsächlich etwas nicht stimmte. Warum muss man sich sonst derart verteidigen? Daher bitte: ruhig bleiben, sachlich schreiben. Danke.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.03.2007, 21:51 
Neuling

Registriert: 27.02.2007, 22:40
Beiträge: 3
Wohnort: Goslar
hallo alleswirdgut

ich glaube water-phoenix mutter, da ich sie kenne und sie keinen stuss erzählt... und sie weis aucuh wie man mit behinderten menschen umgeht. sie arbeutet immerhin in der lebenshilfe als betreuerin

und steve gebe ich auch recht, ist schon verscheinlich das man sowas durcheinanderbrigen kann...
mfg ich


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.04.2007, 12:05 
Neuling

Registriert: 20.04.2007, 08:20
Beiträge: 6
Wohnort: Langelsheim / Bredelem
eine freundin von mir hat ihre oma zu dem sanatorium befragt. sie erzählte das sie öfter mit ihrem dort oben spazieren war. zu der zeit als das kinderheim "in den letzten zügen lag". sie gingen um das gelände herum. aus neugierde haben sie sich mal von hinten an ein gebäude rangeschlichen und durch die fenster geguckt. dort lagen kinder zu viert in einem raum und waren in ihren betten total festgeschnallt. auch erzählte sie von so etwas wie einem wächter der mit zwei dobermännern regelmässig über das gelände gegangen ist. einen monat später ungefähr wurde das heim in einer nacht und nebelaktion geschlossen. es wurde auch davon berichtet das nach der schliessung der liebe herr gabriel dort war um unterlagen von dort mitzunehmen.... alles ziemlich merkwürdig... ob es stimmt?... naja, wieso sollte sich die oma einfach was ausdenken...


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 Betreff des Beitrags: Schlimme Vergangenheit
BeitragVerfasst: 28.06.2007, 14:40 
Gelegenheitsschreiber

Registriert: 29.05.2007, 15:27
Beiträge: 27
Wohnort: Langelsheim bzw. Salzgitter
Ich finde die Vergangenheit, soweit sie wirklich so war, schlimm..
Wenn das stimmt, dass da Versuche mit Kindern gemacht worden sind..
Voll heftig..Aber auch so, dass es ein Sana war ist ja schon schlimm, wenn man bedenkt, wie krank die Kinder gewesen sind..


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.07.2007, 12:48 
Administrator
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Registriert: 08.01.2007, 12:01
Beiträge: 315
Wohnort: Goslar
SveSa, du bringst da etwas durcheinander: die Anlage war erst ein Sanatorium (bis 1970), danach ein Kinderheim (ab 1974) - nicht beides gleichzeitig. Und es gibt auch keinen Beweis für Versuche an Kindern, nur Gerüchte. Und ich glaube das auch nicht. Vielmehr waren die Zustände einfach nur erbärmlich, was die Lage für die Kinder natürlich nicht besser macht.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.11.2007, 17:09 
Eintagsfliege

Registriert: 01.11.2007, 19:49
Beiträge: 1
Wohnort: Salzgitter
huhu...

ich habe heute mal meine Lehrerin gefragt ob sie etwas über das Sanatorium weiß...
Sie meinte sie weiß nicht viel, aber das ein bekannter von ihr damals mal ein Leiter von dem Sanatorium war... Von ihren reaktionen als ich weiter erzählt habe was es da für gerüchte? gibt, war ich aber erstaunt, weil sie ja meinte sie wüsste nichts. Sie schüttelte immer den Kopf aber hat sonst nichts zu gesagt...Mhz komisch... Habe ihr gesagt das ich mich mal gerne mit ihrem bekannten Unterhalten würde... Nun will sie ihn fragen ob er dazu bereit wäre, weil er ja schon älter ist...

Naja wenn ich was neues weiß, sage ich bescheid...

LG


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 Betreff des Beitrags: Hallo allerseits!
BeitragVerfasst: 09.03.2008, 00:37 
Neuling
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Registriert: 08.03.2008, 23:52
Beiträge: 2
Wohnort: Salzgitter
Wenn ich mich dann erst einmal vorstellen darf, ich bin der Frischling hier in dieser Runde. Ich finde das hier alles sehr interessant zumal ich erst ein paar Monate hier wohne und erst letzte Woche von dem " Mysterium Königsberg" erfahren habe.
Ich denke zu dem kann man nur eins sagen, Gerüchte- auch der übelsten Art gibt es immer und wird es auch immer geben, wenn auch nur um Dinge interessanter zu machen. Wenn es jedoch um Menschen geht, kann man sich nur von Herzen wünschen das nichts von dem was hier einige gehört, gelesen oder sonst was haben- über besagte Gewaltverbrechen um sie gar net mehr alle auf zu führen zu irgend einem Zeitpunkt Wirklichkeit war.
Ich finde es erstaunlich das einige von diesen Menschen die wirklich glauben das dort so etwas mit Kindern gemacht wurde dort hin gehen.
Ich muss ehrlich sagen, ich scheue mich vor dem Gedanken diesen Ort auf zu suchen, obwohl ich schon neugierig bin, dennoch hält mich innerlich etwas ab, vielleicht ist es die Angst einen Beweis für irgendetwas zu finden was einem nicht gefallen könnte oder gar die Ehrfurcht vor der Vergangenheit, die man ja oft ruhen lassen sollte.
Na ja wie ich mich auch entscheide, ich lass es euch vielleicht wissen.
Bis bald XXX


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